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KARE – Klimawandelanpassung auf regionaler Ebene: ansteigende Starkregenrisiken am Beispiel des bayerischen Oberlandes

Ziele, Vorgehen und Produkt des Projekts

Kommunen im Voralpenland sind aufgrund ihrer geographischen Lage besonders von Starkniederschlägen betroffen, die im Sommerhalbjahr Sturzfluten und im Winter extreme Schneelasten mit hohem Schadenspotenzial bewirken können. Gleichzeitig sind Städte und Gemeinden im bayrischen Oberland mit einem enormen Wachstumsdruck konfrontiert, der mit zunehmender Versiegelung und hohen Flächenkonkurrenzen einhergeht. Daraus ergibt sich für diese Kommunen ein ansteigendes Risiko im Zusammenhang mit Starkniederschlägen und umso wichtiger sind Schutz-, Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen. Das Verbundprojekt KARE beabsichtigt in vier Landkreisen südlich von München (Planungsregion 17, Oberland), Kommunen für diesen Anpassungsbedarf zu sensibilisieren und gemeinsam mit regionalen Praxis- und Politikakteuren in zwei Pilotkommunen praxisrelevante Instrumente für das kommunale Risikomanagement und die Klimawandelanpassung zu entwickeln und zu testen. Die Ergebnisse sollen anschließend in andere Kommunen transferiert werden.
Zentraler Fokus des Projekts ist die transdisziplinäre Entwicklung, Erprobung und Verbreitung von neuen Methoden zur Schaffung und Bereitstellung planungsrelevanter Informationen im Umgang mit gegenwärtigen und zukünftigen Starkniederschlags- und folgenden Hochwasser- bzw. Schneelastereignissen.

Projektkonsortium

Ludwig-Maximilians-Universität München, Department für Geographie (LMU)

Energiewende Oberland - Bürgerstiftung für erneuerbare Energien und Energieeinsparung (EWO)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Meteorologie und Klimaforschung - Department für Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU), Garmisch Partenkirchen

ifo Institut – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

Zentrale Themen / thematischer Schwerpunkt

Starkregenereignisse, Niederschlag, Sturzfluten und extreme Schneelasten im Alpenvorland, dynamische Wirtschaft- und Bevölkerungsentwicklung und steigendes Tourismusaufkommen, transdisziplinäre Forschung & Methoden zu Klimaanpassung

Aktuelles aus dem Projekt

Was gibt's Neues aus KARE?

Projektauftakt mal ganz anders – aufgrund der Corona-Pandemie fand die Auftaktveranstaltung des KARE-Projektes virtuell statt

An der digitalen Auftaktveranstaltung von KARE (Klimaanpassung in der Region Oberland) am 16.12.2020 nahmen neben knapp 50 aktiven Teilnehmer:innen per Videokonferenz, fast 40 weitere Interessierte am parallel dazu angebotenen Livestream teil. Der erste Teil der Veranstaltung widmete sich der Vorstellung der Projektinhalte sowie ersten Ergebnissen. Im zweiten Teil wurden in drei Workshops die Herausforderungen und Anpassungserfordernisse an den Klimawandel im Oberland diskutiert. Neben Schlüsselakteuren wie Landräten und Bürgermeister:innen sowie wichtigen Akteure aus den Kommunen aus Wirtschaft, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft konnten auch Vertreter*innen von Landesbehörden wie der Oberen Planungsbehörde der Regierung von Oberbayern, dem Landesamt für Umwelt sowie Ministerien erreicht und aktiv eingebunden werden.

Der Bericht zur Veranstaltung findet sich hier. Der Link zur Aufzeichnung der Auftaktveranstaltung befindet sich hier.

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